So klappt´s auch mit dem Business Shooting: Checklisten für gute Unternehmensfotos

Das Business Shooting ist geplant, die Mitarbeiter sind informiert und in rund einer Woche kommt der Fotograf ins Haus. Dann muss alles passen, damit auch wirklich gute Bilder entstehen. Hier ist die Mitarbeit des Unternehmens gefragt. Denn der Fotograf alleine kann keine guten Aufnahmen machen.

Den Download Link für die beiden Listen finden Sie am Ende des Artikels.

Hier finden Sie zwei Checklisten für die Vorbereitung eines Business Shootings. Je besser Sie als Kunde diese Vorbereitungen treffen, umso sicherer können Sie sein, dass die gemachten Bilder Ihren Erwartungen entsprechen. Natürlich können die Anforderungen individuell abweichen. Sprechen Sie die Punkte unbedingt vorher mit dem Fotografen durch.

Checkliste für´s Büro und sonstige Geschäftsräume

  • Klarheit ausstrahlen: Fenster, Spiegel, Glastüren und Monitore putzen. Generell auf Sauberkeit achten.
  • Ordnung zeigen: Kartons, Zettelablagen und Papierkörbe verstecken.
  • Farbige Post-It Sticker mit Schlüsselwörtern einbeziehen, um eine Verbindung zum Unternehmen herzustellen.
  • Gesundes Wachstum und positives Klima ausstrahlen: Zimmerpflanzen, Blumen oder Gräser in den Empfangsbereich und auf die Flure. Aber aufpassen mit Farben.
  • Kahle Wände mit Bildern verschönern, z. B. Fotowände mit Eventbildern, Mitarbeiterfotos oder Postkarten; auch zum Unternehmen passende Poster im Bilderrahmen funktionieren. Auch hier darauf achten, dass es nicht zu bunt wird.
  • Dezente Markenbotschaften, z. B. auf den Kaffeetassen, Schreibblöcken oder anderen Gegenständen, die „zufällig“ herumliegen.
  • Gegenstände mit unternehmensfremden Logos verschwinden lassen.
  • Jacken und Taschen von Mitarbeitern entfernen.
  • Flaschen, Dosen, Getränkekisten etc. verschwinden lassen und durch einheitliche Gläser und Tassen ersetzen.

Diese Liste gilt natürlich im Grundsatz ebenso für Praxisräume, Kanzleien und gastronimische Betriebe.

Checkliste für Mitarbeiter und Personal

  • Zustimmung der Mitarbeiter einholen in welchem Umfang die fertigen Bilder für die Unternehmenskommunikation genutzt werden dürfen.
  • Im Vorfeld die Outfits für das Shooting abstimmen und festlegen. So kann z. B. einige Tage vor dem Shooting jeder das Shooting-Outfit anziehen, damit es am Tag des Shootings keine Überraschungen gibt.
  • Keine neuen Frisuren oder Haarfarben kurz vor dem Shooting ausprobieren. Auch hier gilt es, Überraschungen zu vermeiden.
  • Blusen, Blazer, Krawatten in verschiedenen Farbvarianten für einen möglichen Outfitwechsel auswählen und parat haben, vor allem dann, wenn mehr als ein Portrait pro Person gemacht werden soll.
  • Fusselroller einpacken, Haarbürste und Zopfalter, sowie Makeup und Puder dabei haben – vor allem dann, wenn keine Visagistin/Hairstylistin mit am Set ist. Auch Männer vertragen hin und wieder etwas neutralen Puder.
  • Schals oder zu viel Schmuck lenken ab. Dennoch soll der Mitarbeiter er selbst sein, um die Authentizität zu waren.
  • Spezielle Fotorollen, z. B. im Workshop, und evtl. nachzustellende Situationen vorab erklären. Gerade bei Gruppenszenen ist es wichtig, dass jeder seine Rolle kennt und sein Bestes gibt.
  • Timing planen: Wer wird wann mit wem fotografiert? Ausreichend Zeit einplanen (in Abstimmung mit dem Fotografen).