Experiment Hochzeitsfotografie

Liebe Liebenden…

…da ich mich fotografisch ständig weiter entwickeln und neue Sachen ausprobieren möchte, habe ich mich dazu entschlossen, mal in die Hochzeitsfotografie rein zu schnuppern.

Falls Ihr also entweder selbst bald heiratet, oder jemanden kennt, der eine Hochzeit plant – egal ob in ein paar Wochen, Monaten oder auch erst nächstes Jahr – dann meldet Euch bei mir, oder empfehlt mich weiter.

Ich freue mich, Euch an diesem besonderen Tag begleiten zu dürfen und verspreche Euch unvergessliche und gerne auch außergewöhnliche Hochzeitsfotos.

Natürlich biete ich für dieses „Experiment“ sehr günstige Konditionen an, die man so sicher bei „normalen“ Hochzeitsfotografen nicht bekommt.

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe und Euer Vertrauen.

Erneute Auszeichnung bei Portraitphotoawards

Auch meine zweite Teilnahme am internationelen Wettbewerb für Portrait Fotografen war erfolgreich. Gleich zwei der drei eingereichten Bilder wurden mit einem Award belohnt.

Beide Aufnahmen sind bei einem Shooting im April in Frankfurt/Main entstanden. Auch hier wurde nur mit Tageslicht gearbeitet und es kamen keine weiteren Hilfsmittel zum Einsatz.

Model: Yvonne

Unternehmensvideo und Produktfilme im Angebot

Neben professioneller Businessfotografie für Ihr Unternehmen, Ihre Praxis, Ihr Lokal oder Ihre Kanzlei biete ich seit einiger Zeit bewegtbild – also Film und Video – an. Mit einem professionellen Unternehmensfilm oder Produktvideo können Sie Ihre Zielgruppe sehr präzise ansprechen und auch komplexere Themen perfekt in Szene setzen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein bewegtes Bild kann noch viel mehr.

Beispiele für Unternehmensfilme:

  • Leckere Speisen und eine tolle Umgebung machen „Appetit“ auf ein Restaurant
  • Details einer Produktionsstraße schaffen Interesse und Transparenz für betriebliche Abläufe
  • Freundliche Menschen und eine angenehme Umgebung mit moderner Technik schaffen ein positives Image für eine Arztpraxis

Einige aktuelle Beispiele finden Sie hier auf meiner Website im Bereich „Filme„.

Kontaktieren Sie mich und wie besprechen, die Details für Ihren Unternehmensfilm.

GRATIS Lightroom Presets Monochrome.

Eine kleine Auswahl meiner eigenen Lightroom Presets für tolle Schwarzweiß Bilder. Komplett gratis. Ehrlich, ohne Gegenleistung. Ich will nicht mal Deine E-Mail Adresse ;-)

Es handelt sich hierbei um eine Auswahl von vier Presets, die  selbst für meine Bilder entworfen habe und einsetze. Ein vollständiges Paket mit über 20 exklusiven Presets ist im Moment in Arbeit und wird in einigen Tagen erscheinen.

In den nächsten Tagen folgt auch noch ein YouTube Video zur Installation und Anwendung auf meinem YouTube Kanal.

Erste Auszeichnung beim International Portrait Photo Award für DER PRiNZ Photography

Ja, ein bisschen stolz bin ich schon auf meine erste Auszeichnung auf internationalem Parkett. In der 23. Ausgabe des internationalen Portrait Photo Award erhielt mein available Light Portrait von Lorena eine Auszeichnung.

Besonders gefreut hat mich auch, dass es meine erste Teilnahme an einem Wettbewerb überhaupt war. Normalerweise bin ich kein großer Freund solcher Wettbewerbe, aber da ich einige wirklich gute Fotografen kenne, die dort auch vertreten sind und die Einstiegshürde gar nicht so gering ist (der Wettbewerb ist nicht kostenlos), dachte ich mir, ich probiere es einfach mal aus.  Sobald etwas Geld kostet, sind nämlich nur noch die dabei, denen es ernst ist und die eine entsprechende Qualität liefern.

Und offenbar kann die Qualität meiner Arbeiten auch im internationalen Vergleich überzeugen. Ab sofort kann ich mich also „Award winning Photographer“ oder „Preisgekrönter Fotograf“ nennen ;-)

Dann bereite ich mal meine Bildauswahl für den kommenden 24. Wettbewerb vor.

 

So klappt´s auch mit dem Business Shooting: Checklisten für gute Unternehmensfotos

Das Business Shooting ist geplant, die Mitarbeiter sind informiert und in rund einer Woche kommt der Fotograf ins Haus. Dann muss alles passen, damit auch wirklich gute Bilder entstehen. Hier ist die Mitarbeit des Unternehmens gefragt. Denn der Fotograf alleine kann keine guten Aufnahmen machen.

Den Download Link für die beiden Listen finden Sie am Ende des Artikels.

Hier finden Sie zwei Checklisten für die Vorbereitung eines Business Shootings. Je besser Sie als Kunde diese Vorbereitungen treffen, umso sicherer können Sie sein, dass die gemachten Bilder Ihren Erwartungen entsprechen. Natürlich können die Anforderungen individuell abweichen. Sprechen Sie die Punkte unbedingt vorher mit dem Fotografen durch.

Checkliste für´s Büro und sonstige Geschäftsräume

  • Klarheit ausstrahlen: Fenster, Spiegel, Glastüren und Monitore putzen. Generell auf Sauberkeit achten.
  • Ordnung zeigen: Kartons, Zettelablagen und Papierkörbe verstecken.
  • Farbige Post-It Sticker mit Schlüsselwörtern einbeziehen, um eine Verbindung zum Unternehmen herzustellen.
  • Gesundes Wachstum und positives Klima ausstrahlen: Zimmerpflanzen, Blumen oder Gräser in den Empfangsbereich und auf die Flure. Aber aufpassen mit Farben.
  • Kahle Wände mit Bildern verschönern, z. B. Fotowände mit Eventbildern, Mitarbeiterfotos oder Postkarten; auch zum Unternehmen passende Poster im Bilderrahmen funktionieren. Auch hier darauf achten, dass es nicht zu bunt wird.
  • Dezente Markenbotschaften, z. B. auf den Kaffeetassen, Schreibblöcken oder anderen Gegenständen, die „zufällig“ herumliegen.
  • Gegenstände mit unternehmensfremden Logos verschwinden lassen.
  • Jacken und Taschen von Mitarbeitern entfernen.
  • Flaschen, Dosen, Getränkekisten etc. verschwinden lassen und durch einheitliche Gläser und Tassen ersetzen.

Diese Liste gilt natürlich im Grundsatz ebenso für Praxisräume, Kanzleien und gastronimische Betriebe.

Checkliste für Mitarbeiter und Personal

  • Zustimmung der Mitarbeiter einholen in welchem Umfang die fertigen Bilder für die Unternehmenskommunikation genutzt werden dürfen.
  • Im Vorfeld die Outfits für das Shooting abstimmen und festlegen. So kann z. B. einige Tage vor dem Shooting jeder das Shooting-Outfit anziehen, damit es am Tag des Shootings keine Überraschungen gibt.
  • Keine neuen Frisuren oder Haarfarben kurz vor dem Shooting ausprobieren. Auch hier gilt es, Überraschungen zu vermeiden.
  • Blusen, Blazer, Krawatten in verschiedenen Farbvarianten für einen möglichen Outfitwechsel auswählen und parat haben, vor allem dann, wenn mehr als ein Portrait pro Person gemacht werden soll.
  • Fusselroller einpacken, Haarbürste und Zopfalter, sowie Makeup und Puder dabei haben – vor allem dann, wenn keine Visagistin/Hairstylistin mit am Set ist. Auch Männer vertragen hin und wieder etwas neutralen Puder.
  • Schals oder zu viel Schmuck lenken ab. Dennoch soll der Mitarbeiter er selbst sein, um die Authentizität zu waren.
  • Spezielle Fotorollen, z. B. im Workshop, und evtl. nachzustellende Situationen vorab erklären. Gerade bei Gruppenszenen ist es wichtig, dass jeder seine Rolle kennt und sein Bestes gibt.
  • Timing planen: Wer wird wann mit wem fotografiert? Ausreichend Zeit einplanen (in Abstimmung mit dem Fotografen).

 

Wie Business Fotografie Ihr Unternehmensimage beeinflusst

Mit Bildern kommunizieren wir blitzschnell, nachhaltig und über Sprachgrenzen hinweg. Bilder werden in unseren digitalen Fotoalben auf den Social Media Kanälen gespeichert, für andere zugänglich gemacht und geteilt. Jährlich kommen Billionen neuer Fotos dazu. Diese Zahl nennen Branchenverbände und machen vor allem die allgegenwärtigen Smartphones mitverantwortlich an dieser Bilder-Flut. Fotos zu machen, ist die zweit meistgenutzte Funktion bei iPhone & Co. neben dem Telefonieren. Doch mit schnell anwachsender Menge ist auch der qualitative Anspruch an die Bilder gestiegen, die wir in den sozialen Medien teilen, bearbeiten und pausenlos konsumieren.

Auch Unternehmen positionieren sich mit Bildern nicht nur auf Plakaten und Broschüren, sondern auf Websites und den mobilen Endgeräten und damit in den Köpfen und dem Bewustsein ihrer Kunden, suchen neue Mitarbeiter oder stärken ihre Marke mit visuellen Botschafen. Dabei ist die Business-Fotografie auf keinen Fall langweilig oder gar spießig. Im Gegenteil: die Bildwelten der Firmen sollen Spaß machen, Produkte platzieren und im Idealfall auch Werte vermitteln sowie die Gefühle, Gedanken und Kaufentscheidungen der Betrachter beeinflussen. Fotografien und Bewegtbilder, die aus der Masse herausstechen, bleiben in Erinnerung, produzieren positive Emotionen und wirken wie ein visueller Ankerpunkt. Unternehmen, die wissen, wie man mit Bildern arbeitet, können so positiv in Erinnerung bleiben und ihr Image nachhaltig prägen.

Businessfotografie: Schaufenster der Unternehmen

Bilder sind die neuen Schaufenster der Unternehmen. Während Texte in der Regel rational verarbeitet werden, landen Bilder ohne Umwege in dem Teil des Gehirns, der für Emotionen verantwortlich ist. Deshalb bieten global Player, aber auch starke lokale Unternehmen ihren Kunden ein massiv visuell geprägtes Erlebnis beim Einkauf, oder der Informationsbeschaffung auf ihren digitalen Plattformen. Doch nicht nur Produkte, sondern auch Dienstleistungen und Personen profitieren vom Einsatz professioneller Businessfotografie. Mit Bildern von Ihren Mitarbeitern vermitteln Sie das Gefühl eines persönlichen Kontaktes und bauen so Vertrauen auf.

Kunden wollen sich ein Bild von den angebotenen Produkten und Dienstleistungen machen und Anbieter vergleichen. Sie schaffen es jedoch aufgrund der Reizüberflutung nur noch selten, alle rationalen Details zu erfassen. Sie erwarten Bilder, um die angebotenen Informationen schnell verarbeiten zu können.

Wie Sie Vertrauen durch professionelle Business Fotografie aufbauen können

Gerade in der digitalen Welt ist es wichtig, Ihrer Firma ein Gesicht zu verleihen. Und zwar durch Menschen, die Vertrauen schaffen und Kompetenz ausstrahlen. In der digitalen Welt beruht die Bildung von Vertrauen auf visuellen Faktoren in der Kommunikation. Wir haben das Gefühl, sofort zu wissen, ob wir jemandem vertrauen können oder nicht, wenn wir ihm in die Augen sehen.

Doch mit dem Wachstum des digitalen Marktplatzes ist eine Welle der Unpersönlichkeit angelandet. Oft sieht man den ausführenden Mitarbeiter oder entsprechenden Geschäftspartner im daily Business nur noch selten. Doch Anonymität ist schlecht fürs Geschäft, da hier keine verünftige Vertrauensbeziehung geschaffen wird. Der Kunde muss sich allein anhand eines rationalen Vergleichs, zum Beispiel anhand des Preises, für oder gegen einen Anbieter entscheiden. Und wer mag sich schon gerne auf Preisdiskussionen oder -Wettbewerbe einlassen?

Ein anschauliches Beispiel aus der analogen Welt: Sie kaufen auf dem Wochenmarkt vermutlich beim Gemüsehändler, Ihrer Wahl, weil Sie glauben, dass er gutes Gemüse hat. Nun stellen Sie sich bitte einen globalen Marktplatz vor, mit tausenden von Gemüsehandlern scheinbar ähnlicher Qualität. Bei wem würden Sie einkaufen? Potenzielle Kunden und Auftraggeber wollen auch auf dem digitalen Marktplatz eine persönliche Beziehung zum Anbieter haben. Selbstverständlich ändert sich die Stärke dieses Bedürfnisses je nach Produkt und Kunde. Bei digitalen Banken ist der Vertrauensfaktor der Kunden natürlich entscheidender als beim Office Discounter. Individuelle und vertrauensstiftende Business-Fotos im Unternehmenskontext bereichern daher Websites, Werbemittel und Presse-Mitteilungen. Eine hochwertige, individuelle visuelle Sprache ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Denn unsere digitale Umwelt legt immer mehr Wert auf authentisches und persönliches Bildmaterial, welches einen ausgeprägten Sinn für Qualität und Anspruch transportiert.

Nehmen Sie daher Ihre Bildstrategie nicht auf die leichte Schulter. Die emotionale Ansprache Ihrer Zielgruppe gewinnt zunehmend an Bedeutung und erfolgt über Bilder. Je nach Ausrichtung Ihres Unternehmens können das ganz verschiedene Bildwelten sein: Detailaufnahmen  Ihrer Produkte, Aufnahmen hinter den Kulissen oder Portraits der Mitarbeiter und Geschäftsleitung selbst.

Schnelle Lösungen wie der Kauf von Bildern aus Bilddatenbanken (Stockfotos) helfen dabei nur bedingt. Denn diese Bilder – so professionell und handwerklich topp sie auch sind – können grundsätzlich natürlich auch von Mitbewerbern genutzt werden. Stellen Sie sich folgendes (wenn auch seltene) Szenario vor: Auf einer Veranstaltung sind zwei Wettbewerber mit dem selben Bild auf einem Plakat vertreten. Beide haben das Bild aus einer Datenbank gekauft und nicht bedacht, dass diese Bilder natürlich auch von anderen Unternehmen für die Nutzung lizenziert werden können. Im schlimmsten Fall können weitverbreitete Stockfotos die Vertrauensbildung und das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens sogar gefährden.

Fazit

Visuelle Kommunikation ist keine Kür, sondern Pflicht für Unternehmen. Durch professionelle Business Fotos können Sie Vertrauen bei Ihren Kunden aufbauen. Eigene Bilder sind Stock Fotos immer vorzuziehen, um sich wirklich individuell und persönlich zu präsentieren.

Kontaktieren Sie mich.

Homeshooting - Video

Videoprojekt: Homeshooting

Hier zeige ich Euch kleines Filmexperiment, entstanden beim Homeshooting letzte Woche mit einem befreundeten Model. Die Qualität der Aufnahmen ist teilweise leider nicht ideal, weil ich mit meinem alten Smartphone gefilmt habe.

Aber mir ging es dabei auch eher um den ganzen Entstehungsprozess, da ich mich zur Zeit auch sehr viel mit der Filmerei beschäftige. Im Moment plane ich ein kurzes Produktvideo, das noch in diesem Monat fertig werden soll.

 

 

Natürliches Portrait oder Beauty Retusche: Wieviel Bildbearbeitung darf es denn sein?

„Ich hätte gerne natürliche Portraits, aber ich möchte auch cool darauf rüberkommen.“ So oder so ähnlich ist oft die typische Anforderung von Kunden, die ein tolles Foto von sich haben wollen. Oft wird dann in dem Zusammenhang auch darüber gesprochen, dass „das Bild blos nicht großartig bearbeitet werden darf“. Mann will sich ja noch selbst erkennen. Ich weiß nicht, ob andere Fotografen ihren Kunden versprechen, dass sie unbearbeitete, „natürliche“ Bilder erhalten, aber wenn das so ist, dann ist es gelogen. Ja, gelogen, weil ein Bild oft schon bearbeitet ist, wenn es aus der Kamera kommt. Die Kamera lässt nämlich meistens schon die eine oder andere Automatik drüber laufen und verändert, optimiert und bearbeitet damit das Bild.

Nun fotografieren Profis natürlich im RAW Format – dem digitalen Negativ – das in der Kamera eben nicht bearbeitet wird. Wobei das auch nur dann stimmt, wenn wirklich ALLE Automatiken abgeschaltet sind. Das RAW Format muss aber zwingend in einem sogenannten RAW Konverter bearbeitet werden (z.B Adobe Lightroom), weil man sonst gar nichts damit anfangen kann. RAW  Dateien können nämlich die meisten Programme zur Bildbetrachtung ebensowenig lesen, wie irgendeine Website es kann. Also muss das Bild z.B. ins JPEG Format umgewandelt werden und *schwupps* findet eine Bearbeitung statt. Natürlich eine eher Minimale.

Ok, das sind so kleine Anpassungen, wie Helligkeit, Kontrast und evtl. Farbtemperatur. Aber wo fängt dann eine Bearbeitung wirklich an? Eben genau dort. Ein völlig unbearbeitetes RAW würde in der Regel vergleichsweise langweilig und flach wirken. Dazu kommen weitere Schritte, die bereits teilweise in den Bereich der Retusche gehören, wie z.B. das Beseitigen kleiner Flecken oder Unreinheiten. Und die hat im Grunde fast jeder. Im normalen Leben werden die auch gar nicht wahrgenommen, aber auf einem Foto, das ja eine statische Momentaufnahme ist, die mit teils recht hellem Licht gemacht wurde, fallen kleinste Pickel und Flecken plötzlich auf.

Ich spreche hier übrigens weder von aufwändiger, mehrstündiger Beauty-Retusche, wie sie für Modemagazine gemacht wird, oder über Bildcomposings (AKA Fotomontage). Ich meine wirklich ganz normale Portraits von ganz normalen Menschen, die ein Fotograf schon deshalb keiner aufwändigen Retusche unterziehen kann, weil das entweder sehr teuer für den Kunden, oder für den Fotografen wirtschaftlich desatrös wäre.

Ein Beispiel: Bei einem typischen Portraitshooting, das rund 45 Minuten dauert, werden 200 Bilder geschossen (das sind natürlich Mittelwerte). Am Ende bekommt der Kunde 3 fertige Bilder. Also darf die Bearbeitung eines Bildes nicht mehr als 10 Minuten dauern, besser weniger. Sonst wird es ganz einfach zu teuer. Das gilt zumindest für den Privatkundenbereich.

Am Ende sollte ein Bild (oder mehrere Bilder eben) herauskommen, dass der Kunde sieht und denkt „Wow, da sehe ich mal richtig geil/cool/toll/schön aus“. Und die beste Bildbearbeitung ist natürlich die, die man dem Bild im Grunde gar nicht ansieht. Es sieht also toll, aber unbearbeitet aus, obwohl durchaus einiges an Arbeit drin steckt.

Beispielbilder

Hier habe ich mal zwei Beispielbilder, die beide unter ziemlich guten Bedingungen in meinem Studio entstanden sind. In beiden Fällen junge Frauen mit sehr guter Haut in optimalem Licht fotografiert. Die Bearbeitung hat in oberen Fall ca. 5 Minuten und im unteren Fall ca 15 Minuten gedauert. Beides also keine wirklich aufwändigen Bearbeitungen. Die Unterschiede zwischen „Out of Camera“ und dem bearbeiteten Ergebnis sind dennoch erheblich. Wie stark der Unterschied ist, sieht man aber letztlich nur, wenn man vorher und nachher im direkten Vergleich sieht. Die Schwarzweiß-Umwandlung ist dabei der geringste Teil der Bearbeitung.

Fine Art Hintergründe für Studioportraits

Selbst wenn man ein großes Studio besitzt, hat man meistens nur eine begrenzte Anzahl von Hintergründen. Und so elegant schwarzweiß Fotos vor schwarzem oder weißem Hintergrund auch wirken, manchmal will man einfach etwas Abwechslung und einem Bild einen besonderen Touch verleihen. Wenn man Bilder im Studio gleich darauf hin fotografiert, dann braucht man nur ein passendes Hintergrund-Muster und hat in wenigen Minuten in Photoshop einen tollen Hintergrund „eingebaut“.

Hier mal ein Beispiel. Clara habe ich im Studio vor einem weißen Hintergrund fotografiert. Dadurch, dass genügend Abstand zwischen ihr und dem Hintergrund war, erscheint der Hintergrund auf dem ersten Bild grau und das ist gut so. Wenn man mehr Licht hat, dann ist ein grauer Hintergrund-Stoff meistens besser.

Das Ergebnis nach ca 2 – 3 Minuten (!!!) schaut dann in etwa so wie auf der rechten Seite aus. Ok, hier kamen noch mal etwa 5 Minuten leichte Beautyretusche dazu, aber mehr Aufwand ist das wirklich nicht.

Graue Hintergründe eignen sich am besten dafür, weil man sie in Photoshop mit wirklich fast keinem Aufwand ganz einfach einbauen kann. Man muss das Model dazu noch nicht einmal freistellen, sondern legt das Hintergrundmuster einfach über das Bild und versetzt die Ebene in den Modus „weiches Licht“. Anschließend maskiert man das Model mit einem weichen Pinsel einfach aus und muss dabei an den Rändern noch nicht mal super genau arbeiten. Es gibt reihenweise Videos dazu auf YouTube.

Ich finde das total cool und verwende die Technik mittlerweile auch bei schwarzweiß Bildern. Da ist der Effekt natürlich noch mal dezenter, aber auch sehr elegant.

Hintergrundmuster findet man teilweise kostenlos im Netz (aber genau hinschauen, ob sie auch wirklich frei verwendbar sind). Ich nutze die Hintegrundmuster von RAW Exchange und Michael Schnabel, weil die wirklich sehr hochwertig sind und ich damit natürlich auch keine juristsichen Probleme bekomme.

Hier noch ein paar Beispiele für den Einsatz von Hintergrundmustern, oder Fine Art Hintergründen.